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Page:Sienza e pratica d’arme (Johann Joachim Hynitzsch) 1677.pdf/126

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getroffene seine Klinge hat auswendig caviren wollen, da hat der so stringiren wolte in selbigem Tempo seine Hand in die Qvarta verwendet, darbei aber den Arm nicht ausgestrekket, sondern die Hand weit nach der einwendigen Seiten und so hoch als die Schulter geführet, hat mit dem rechten Fusz ausgetreten und denselben in der Lufft so viel herumgedrehet, dasz er an die Erde kommend, wie man siehet, so weit gyriret und damit dem Leibe zugleich geholffen war, dasz er eben so voltiret, und also die ganzte Blösze ja der gantze Leib so im Lager dem Feinde entgegen lag, aus der Presenz gehoben wurde;

Die Klinge aber hat müssen einen angulum machen, welcher denn wie man siehet durch des Feindes angulum passiret ist, also dasz je mehr der Feind solche Klinge auszuschlieczen und wegzutreiben sich bemühet hätte, je hefftiger die Verletzung worden wäre.

Es kan auch kommen sein, dasz der Getroffene mit besagter angulirten Terza auswendig die Klinge finden wollen, welche sich denn in Seconda befande, da dann diese mit einem drehen oder wenden des Leibes gewichen und aus der Seconda in die Qvarta gegangen, auch im Tempo da der ander die Klinge meinete gefunden zuhaben verletzet.

Wie man wieder eine Voltirte Qvarta unter der Klingen verwunden sol. No. 33.

DEr Stosz so man hier ferner No. 33. auswendig unter der Klingen gemachet siehet, kan eine Terza oder auch eine Qvarta wieder eine andre Qvarta, nachdem der Arm mehr oder weniger auswärts gehet, und kan hergekommen sein, dasz der Getroffene des andern Klinge einwendig finden wollen, selbiger aber