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berichtet greifft er mit sterck an die sliessung gesigt im an mit seinem slachenn dem
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dein Sper bericht gegen reUten mach<ref>Ursprünglich „mich“; mit a über dem i korrigiert</ref> zw v nicht ob es enpfalle dein ennde im absnalle haw drein nicht zuck von schaidenn linck zw im ruck Greyff jm sein rechte so fächestu in ane fechtenn das gläfney stechen fechten sitikleich an hurt lern prechenn ob sich ver wandelt das swert gegen swert wiert gewandlt recht fasse die sterck daschenhaw dw suech vnd mercke lern wol//schutten starch // allenn treffenn anne far da mit in net secz an fare wer scheußet hing im zue dem hare wildw geruet lang jagen das es ser muet wer das im wert so wind das aug versert wert er im nu fur pas fach zaum vnd vese<ref>Die Wortbedeutung ist unbekannt, bezeichnet aber vielleicht einen Bestandteil des Zaumzeugs.</ref> nicht las pedenck die ploss suech meser nicht ward kosse zwen strich lere mit larer hant gegen der were der schaf griff weret sich ringen zu dir keret als vnder augen angriff in recht mit mit (sic) ringen wer dich an strecket wider reytens der wiert geuellet zu der erdenn hangens vber greiff in recht mit geparden zu paiden seyten dw in an ler dich alle wider rewten ob dw wild rewten roslaufs zu den andern seyten die sterck schütt an secz da mit nott in wer wert dir das weit swert fach no der hannd has oder vmb kere mit allen chünsten der jagt der schick ob dw verjagest vnd an dannck linck tagest sein swert auf taste vnd ring stos mit faste jagt man rechtens halbm ker vmb wart recht<e>ns halb mit armen fachen so mag dw kain schad nachen die messer nemen pehaltn lere an schemen den vngenant der starcken ja verbant ir slachenn jr stechen verdirbt an alles fechtenn wildw an wassenn neben rewtens nicht soltu lassenn das sunnen zaigenn linck erml treib wild dw naigen das vorhaubt taste gegen nach truck sere veste das er sich swencket vnd selten wider auf gelencket wer dir das rempt vber greys den<ref>Punkte über dem e. Es ist aber nicht klar ersichtlich, ob es wirklich um einen Umlaut handelt.</ref> der wirt geschämpt druck arm zw haubt der greiff offt satel peraubt wild dw dich aber massen des fachens becht<ref>vecht (Lautverschiebung b->v)</ref> von dir lassen ringens den fure gefangen an der snüre den vor griff merck der pricht fur was sein sterck
ort schuczt er sich triff ane vorcht mit paidenn hennden den ort zu den augen
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kere wenden des vodern fuess mit slegenn zw hüetten muesst
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'''Das seind maister hansen liecht<e>nauers fechtenn im harnasch zum champf'''
Alhie hebt an ein ler des langen
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Swertz das ist der dext
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wer absinnet fechtens zw ross peginet der schick sein sper zwen sten an heben rechte wer sper vnnd ort den vorstich /an stich// vorcht spring wind secz recht an wer ee zuckt das gesigt im an wild dw verstechen mit zuckenn lere wer prechen merck wil er zuckenn von schaidenn vnd wil er fliechen so solt dw im nachen ja weyslich ward des fachens
wildw kunst schauen sich tennck vnd recht mit hauen vnd tenck mit rechten
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yst das dw starch gerst fechtenn das ist die erst kunst des lanngen swercz
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'''Das seind die kingen (sic) zu dem champf'''
das dw vor allenn die hew solt lernen gerecht hauen  ist das dw anders starck fecht<e>n
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wild vnd das ver nym also wenn dw mit dem tencken fuess vor stest vnd haust von
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[O]b dw wild ringenn hinder pain recht lere springen rigel fur schiessenn {{dec|s|d}}as vorpain kunstleichen sliessenn von uaidenn hennden ob dw mit chunst gerest zu enden ob es sich ver ruckt das swert gegen sper wiert gezuckt der stich ja wer nym spring vach ringens eyl zw im linck lannck von hanndt slach spring weislich vnd den stich ob er wil zuckenn von schaiden stich vnd druck in das er die plöss mit swertes ort verdrosse leder vnd hantschuech vnd aug<e>n die plöss recht suech verpotne ringen weyslich zw lere pringenn zw sliessenn winde die sterck da mit vber winde in aller den ort gegenn der ploss cher wo man von schaiden swert zucken sicht von in paidenn So sol man streckenn die schutt<e>n von in paiden mercken vor nach die zwai ding prüff weyslich lere mit ab springen volg allenn treffen den starcken wildw / äffen sy // wert es zuck stich werd es ja zu im ruck ob er lannck ficht so pist dw künstleich
der rechten seytenn volgst dw denn dem haw nit nach mit einem zw trit des rechten
 
fuess so ist der haw valsch vnd vngerecht wan dein rechte seyten nicht peleibt da hinde<n>
 
dar vmb wiert der haw zu churcz vnd mag sein rechten gannck zu der andern seytenn
 
vor dem tencken fuess vndersich nit gehabenn oder stest dw mit dem rechten fuess vor vnd
 
haust mit dem tencken fuess dem haw nit nach so ist der haw aller valsch darvmb so
 
merck wenn dw hawst von der rechtenn seytenn das dw alweg mit dem rechten fuess dem
 
haw nach volgst des selbm geleichenn tue auch wenn dw haust mit von dein tencken seyten
 
so gibt sich dein leyb recht in die wag also wern die heU lanck vnd recht gehauen
 
Das ist der text aber ein ler
 
wer nach get hawen der tarf sich chunnst gar wenig freyen merck das ist also zw ver
 
stenn wen dw mit dem zw fechten zw im chumbst so solt nicht stil stenn vnd auf  
 
sein häw sehenn noch wartn wiß das all fechter die da sehenn auf eines andernn heU vnd
 
wellen anders nicht tun dann verseczenn die pedurffenn sich irer chunnst gar wenig freyen
 
wann sy ist fur nicht vnd werdn da mit geslagen dext aber ein ler
 
[H]aw nachet was dw wild thun<ref>von Danzig: kain.</ref> wechsler chumbt an deinen schilt zw chopf zw leyb
 
den zeck nit vermeyd mit ganczem leyb ficht was dw starck<ref>Durchgestrichener Buchstabe.</ref> gerst zu treibenn das ver
 
nym also wenn dw mit dem zue fecht<e>n zw im chumbst was dw denn fechten wild das
 
thue mit ganczer sterck deins leybs vnd haw im da mit ein nachen zw dem chopf vnnd
 
zw leib vnd peleyb im mit dem ort vor dem angesicht so chan er //mit vor// dem ort nit
 
durchwechseln verseczt er dann mit sterck vnd lät sein ort in die höch gen oder auf ein
 
Seytenn vnd peleibt nyder mit den hendenn so gib im ein zeck vor auf den arm oder fert
 
er mit dem swert hoch auf wenn er verseczt so schlach in mit einem freyen haw vnden
 
zw dem leib vnd trit pald damit zw ruck ee wen er sein in wiert so ist er geschlagenn
 
der dext aber ein ler
 
[V]or was da slecht ist ficht nit oben tennck so dw grecht pist vnd ob dw tenck pist jm recht<e>n
 
auch ser hinckest merck das ist ein ler vnd trifft auf person ainen gerechten vnd einenn
 
denckenn vnd ist wie dw solt hauenn das man dir die swech in dem swert nit dem ersten
 
haw nit an gewin vnd das ver nym also wenn dw mit dem zue fechtenn zw im chumbst pist
 
dw dann gerecht so haw mit namen den erstenn haw nit vonn der dennckenn seytenn wann
 
er ist swach vnd magst da mit nit wider gehaltenn wenn er starck mit dir ein hawt darvmb
 
so haw von der rechten so magstu wol starck wider haldenn vnnd mit dem swert arbatten
 
was dw wild // des gleichenn pist dw getenck so haw auch den erstenn haw nicht
 
von der rechtenn seyten Sunder haw in von der tenncken wann wann (sic) es ist einem gerecht<e>n
 
gar wild chunst zw treybenn von der tennckenn seytenn des gleichs ist auch tennckn von der
 
rechtenn  Text
 

Revision as of 00:43, 10 May 2016

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dein Sper bericht gegen reUten mach[1] zw v nicht ob es enpfalle dein ennde im absnalle haw drein nicht zuck von schaidenn linck zw im ruck Greyff jm sein rechte so fächestu in ane fechtenn das gläfney stechen fechten sitikleich an hurt lern prechenn ob sich ver wandelt das swert gegen swert wiert gewandlt recht fasse die sterck daschenhaw dw suech vnd mercke lern wol//schutten starch // allenn treffenn anne far da mit in net secz an fare wer scheußet hing im zue dem hare wildw geruet lang jagen das es ser muet wer das im wert so wind das aug versert wert er im nu fur pas fach zaum vnd vese[2] nicht las pedenck die ploss suech meser nicht ward kosse zwen strich lere mit larer hant gegen der were der schaf griff weret sich ringen zu dir keret als vnder augen angriff in recht mit mit (sic) ringen wer dich an strecket wider reytens der wiert geuellet zu der erdenn hangens vber greiff in recht mit geparden zu paiden seyten dw in an ler dich alle wider rewten ob dw wild rewten roslaufs zu den andern seyten die sterck schütt an secz da mit nott in wer wert dir das weit swert fach no der hannd has oder vmb kere mit allen chünsten der jagt der schick ob dw verjagest vnd an dannck linck tagest sein swert auf taste vnd ring stos mit faste jagt man rechtens halbm ker vmb wart recht<e>ns halb mit armen fachen so mag dw kain schad nachen die messer nemen pehaltn lere an schemen den vngenant der starcken ja verbant ir slachenn jr stechen verdirbt an alles fechtenn wildw an wassenn neben rewtens nicht soltu lassenn das sunnen zaigenn linck erml treib wild dw naigen das vorhaubt taste gegen nach truck sere veste das er sich swencket vnd selten wider auf gelencket wer dir das rempt vber greys den[3] der wirt geschämpt druck arm zw haubt der greiff offt satel peraubt wild dw dich aber massen des fachens becht[4] von dir lassen ringens den fure gefangen an der snüre den vor griff merck der pricht fur was sein sterck

Das seind maister hansen liecht<e>nauers fechtenn im harnasch zum champf

wer absinnet fechtens zw ross peginet der schick sein sper zwen sten an heben rechte wer sper vnnd ort den vorstich /an stich// vorcht spring wind secz recht an wer ee zuckt das gesigt im an wild dw verstechen mit zuckenn lere wer prechen merck wil er zuckenn von schaidenn vnd wil er fliechen so solt dw im nachen ja weyslich ward des fachens

Das seind die kingen (sic) zu dem champf

[O]b dw wild ringenn hinder pain recht lere springen rigel fur schiessenn das vorpain kunstleichen sliessenn von uaidenn hennden ob dw mit chunst gerest zu enden ob es sich ver ruckt das swert gegen sper wiert gezuckt der stich ja wer nym spring vach ringens eyl zw im linck lannck von hanndt slach spring weislich vnd den stich ob er wil zuckenn von schaiden stich vnd druck in das er die plöss mit swertes ort verdrosse leder vnd hantschuech vnd aug<e>n die plöss recht suech verpotne ringen weyslich zw lere pringenn zw sliessenn winde die sterck da mit vber winde in aller den ort gegenn der ploss cher wo man von schaiden swert zucken sicht von in paidenn So sol man streckenn die schutt<e>n von in paiden mercken vor nach die zwai ding prüff weyslich lere mit ab springen volg allenn treffen den starcken wildw / äffen sy // wert es zuck stich werd es ja zu im ruck ob er lannck ficht so pist dw künstleich

  1. Ursprünglich „mich“; mit a über dem i korrigiert
  2. Die Wortbedeutung ist unbekannt, bezeichnet aber vielleicht einen Bestandteil des Zaumzeugs.
  3. Punkte über dem e. Es ist aber nicht klar ersichtlich, ob es wirklich um einen Umlaut handelt.
  4. vecht (Lautverschiebung b->v)